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Kompressionstherapie

Ziele:

Seit Jahrzehnten ist wissenschaftlich sehr gut belegt, dass Kompressionstherapie in der Behandlung von Patienten mit Ulcus cruris venosum eine entscheidende Rolle spielt. Darüber hinaus wird Kompressionstherapie traditionell auch zur Vorbeugung gegen Thrombosen und postthrombotisches Syndrom eingesetzt. Diese Indikationen sind in den vergangenen Jahren zunehmend kritisch hinterfragt worden. Kontraindiziert ist eine Kompressionstherapie beispielsweise bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK). Neue Erkenntnisse zeigen jedoch, dass viele Patienten mit Arterienerkrankungen durchaus von einer Kompressionstherapie profitieren könnten. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Grenzen zwischen Indikationen und Kontraindikationen zu diskutieren. Bei zahlreichen (dermatologischen) Erkrankungen profitieren Patienten darüber hinaus besonders von einer Ödemreduktion durch Kompressionstherapie. Kompressionstherapie ist jedoch nur dann wirksam, wenn sie korrekt durchgeführt wird. Zahlreiche Faktoren haben Einfluss auf die Compliance/Therapietreue der behandelten Patienten und können in der klinischen Praxis zu Problemen führen.

In dieser vom Wund-DACH organisierten Key Session zum Thema Kompressionstherapie werden verschiedene Sichtweisen unterschiedlicher Fachgebiete aus dem phlebologischen, dermatologischen und pflegerischen Blickwinkel in der Schweiz, Österreich und Deutschland beleuchtet und kritisch diskutiert.

Diese Key Session findet in deutscher Sprache statt und wird simultan ins Englische gedolmetscht.